Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr

2011-09-18 21:42 von Daniela Stein

Die Geschichte der Feuerwehr geht bis auf die Römerzeit zurück.

 

Die Bekämpfung der Gefahren durch Brände wurde schon damals als notwendig erachtet. Die Erkenntnis, dass der Bürger sich nicht alleine nur auf die Obrigkeit verlassen und beruhen sollte, sondern sein Schicksal selbst in die Hand nehmen musste, trug maßgeblich zur Gründung von Freiwilligen Feuerwehren bei.

 

Seit dem 18. Jahrhundert entstanden solche Einrichtungen nur in Großstädten. Nur vereinzelt, wie z.B. in Wien, wurde bereits 1686 Berufsfeuerwehren gegründet.

 

Um das Jahr 1848 in der Zeit der bürgerlichen Revolution entstanden viele Feuerwehren. Durch Abwendung vom Obrigkeitsstaat zum Staat - mit demokratischer Mitwirkung der Bevölkerung- legte einen wesentlichen Grundstein für die vielen Gründungsdaten von verschiedenen Feuerwehren in Deutschland.

 

Mit der Entstehung von Städten, gibt es häufige Nachweise von Versuchen den Brandereignissen vorzubeugen oder entgegenzutreten.

 

Im Römischen Reich entstand 21.v. Chr. eine erste Feuerwehr mit 600 Sklaven.

 

Im Mittelalter gehörte zu vielen Gemeindeverfassungen die Verpflichtung der Einwohner, sich am Brandschutz  zu beteiligen.

 

Zunächst waren für Feuermeldungen Türmer und Nachtwächter (Ruf: „Feurio!“) zuständig. Erstmals wurden auch Feuerknechte in den Feuerlöschverordnungen verankert.

 

Die feuerwehrtechnische Ausrüstung bestand in der vorindustrielle Zeit aus einfachen Hilfsmitteln, wie Eimern, Leitern und Einreißhaken. Im 17. Jahrhundert wurde der Schlauch erfunden. Zunächst wurde dieser aus genähtem Leder angefertigt. Später dann wurde das Leder genietet. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Handpumpen (Feuerspritzen) verwendet, die von der Löschmannschaft an die Einsatzstelle (Nur in sehr großen Orten von Pferden) gezogen wurden.

 

Mit der Erfindung des Verbrennungsmotors verbesserte sich auch die Ausrüstung der Feuerwehren: Motorspritzen und selbst fahrende Feuerwehrfahrzeuge erhöhten die Leistungsfähigkeit um ein Vielfaches.

 

In den USA wurden Mitte des 19. Jahrhunderts die ersten, privatwirtschaftlichen organisierten, Berufsfeuerwehren gegründet. die teilweise nur Häuser schützten, die die Plakette des jeweiligen Unternehmens trugen. Der Ausbau der freiwilligen Feuerwehren in Europa noch in der gleichen Zeit, teilweise aus Turnvereinen entstanden sind, ist gut dokumentiert.

 

In der kurz nach dem Theaterbrand in Karlsruhe im Februar 1847 stand in der in Tübingen erschienenen Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft folgender Satz:

 

„Eine Feuerlandwehr wünschen wir, statt des Feuerlandsturms, den wir haben.“

-Ausgabe 1847/2.Vierteljahresheft

 

Mit diesem Satz wollte man ausdrücken, dass die Bewohner ähnlich der Landwehr auch bereits vorher feuerwehrtechnisch ausgebildet sein und permanent üben müssen. Im Gegensatz zum Landsturm beim Militär, die keinerlei Ausbildung verfügte, aber dennoch in Einsatz geschickt wurde.

 

Wann und Wo der Begriff erstmals verwendet wurde, ist nicht belegt. Aber wurde das Karlsruher Pompiers- Corps in einem internen Bericht vom 24.August 1847 an den Gemeinderat als freiwillige Feuerwehr- Corps bezeichnet. Öffentlich wurde in der Karlsruher Zeitung der Begriff am 19. November 1847 gedruckt.

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FF-5340

Letzter LHF1/LHF2 Alarm:

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02.01.2015 um 22:04 Uhr

Alarm - LHF: 5

Letzter First Responder Aarm:

Notfall mit Notarzt Atemnot

02.01.2015 um 21:48 Uhr

Alarm - FRF: 10

Einsätze Gesamt: 15

 

Einsätze Januar15